Heute habe ich wieder die monatliche Adwords Rechnung aus dem Briefkasten geholt.
Aufgrund der grundlosen Sperrung meines Adsense Accounts, überlege ich mir gerade, was wohl passieren würde, wenn ich die Rechnung aufgrund eines nicht näher bezeichneten Risikos nicht bezahle.
Ich kann das doch machen wie Google. Ich lasse zuerst die Leistungen erbringen und wenn die Leistungen erbracht sind, dann behaupte ich, dass ich die Rechnung aufgrund eines nicht näher definierten Risikos nicht bezahle. Und wenn Google nachfragt, dann antworte ich denen nach 3 Wochen, dass ich entschieden habe die Rechnung ohne weitere Angabe von Gründen nicht zu zahlen.
Exakt so verhält sich Google.
Freitag, 2. September 2011
Google AdSense-Konto deaktiviert
Google AdSense-Konto deaktiviert
Eine E-Mail mit diesem Betreff begrüßte mich vor ca. 6 Wochen in meinem Posteingang.
Soso, mein fast 6 Jahre altes Adsense Konto, das monatlich immer konstant ca. zensiert Euro Einnahmen erwirtschaftete stellt also nach 6 Jahren ein Risiko dar.
Bevor ich Google widersprechen wollte, habe ich mir dann mal die Statistiken der letzten Tage angesehen und auch hier war nichts ungewöhnliches zu sehen. Genau so viele Besucher wie sonst auch. Wie kann es also sein, dass Google in meinem Adsense Account plötzlich ein Risiko sieht?
Aufgrund eines Adblockers konnte ich ja meine eigenen Adsense Werbeanzeigen nichtmal anklicken, wenn ich wollte. Ich sehe die ja gar nicht. Einige der Seiten, auf denen ich Werbung von Google schalte waren so alt (aber immer noch aktiv), dass ich die nichtmal mehr in meinen Lesezeichen fand. Dass ich also ungültige Klicks verursacht habe, konnte ich ausschließen.
Viel wichtiger als die kleinen Adsense Werbeanzeigen, sind für mich aber die so genannten Custom Search Engines, mit denen man eigene Suchmaschinen auf Basis des Google Datenbestandes anbieten kann. Von diesen Suchmaschinen betreibe ich 3 größere Varianten, die auch den Hauptteil des erwirtschafteten Geldes ausmach(t)en.
Nach 2 Tagen habe ich von Usern dieser Suchmaschinen überhaupt erst erfahren, dass die gar nicht mehr funktionierten. Sinngemäß meldete Google, dass dieser Client nicht für die Nutzung berechtigt wäre. Nun wurde ich doch etwas nervös und widersprach der Deaktivierung. Umgehend kam auch eine automatisierte Mail von Google, dass man meinen Widerspruch erhalten hätte, aber nicht zusagen kann, dass dem auch stattgegeben werde. Auch der Hinweis, dass Google berechtigt sei jederzeit das Konto zu deaktivieren gab es noch mit auf den Weg.
Naja, dachte ich mir... Wofür hat man denn Kontakte zu Google... Also flugs 3 Leute angeschrieben, auf Freund gemacht und gebeten doch mal intern nachzufragen, was da los sei. Aber entweder waren das keine guten Freunde oder es ist der Adsense Abteilung tatsächlich scheißegal gewesen sich den Fall mal im Detail anzugucken, weil man sowieso immer im Recht ist.
Weitere 3 Wochen später kam dann nämlich die Meldung, dass das Konto immer noch ein Risiko darstellen würde und nicht wieder aktiviert wird. Paradoxerweise gab es zu diesem Zeitpunkt schon gar keinen Adsense Code mehr auf meinen Seiten, weil ich zwischenzeitlich zu Contaxe gewechselt war. Mein Konto war also laut Google ein Risiko, selbst als es nicht mehr aktiv war.
Einen Grund für die Deaktivierung kenne ich bis heute nicht. Und der Grund, dass mein Konto "ein Risiko sei" lässt sich ja recht weit dehnen. Also hat Google mir nach 6 Jahren innerhalb von 5 Minuten einen erheblichen Teil meiner Verdienstmöglichkeiten genommen.
Meine Vermutung war zwischenzeitlich, dass die Sperrung evtl. manuell passiert ist, weil ich mich in einem Forum recht kritisch zu einem anderen Google Dienst geäußert habe. Natürlich wurde das auch von meinen Google Kontakt bestritten aber wenn einer meiner Google Dienste 6 Jahre am Stück ohne Probleme läuft und dann 3 Tage nach einem recht kritischen Posting grundlos deaktiviert wird, dann ist diese Vermutung nicht abwegig.
Was mich aber viel nachdenklicher gemacht hatte, war folgendes. Und darüber sollte man wirklich mal in einer ruhigen Minute nachdenken:
Ich bin so großer Google Fan, dass ich Anfang des Jahres damit angefangen habe sämtliche Daten in die Google Could umzuziehen. Google Docs, Google Mail, Picasa, Chrome Lesezeichen, Android Handy mit sämtlichen Google Apps, etc.
Ich konnte mich immer mehr mit dem Gedanken anfreunden mich komplett auf Google zu verlassen und immer und überall auf meine Dokumente, meine Bilder, meine Kontakte, meine E-Mails und auch auf meine Lesezeichen zuzugreifen. Sämtliche Firmenmails sollten in Kürze komplett nach GMail umziehen. Firefox wurde schon im Januar komplett durch Chrome ersetzt und selbst die Auswertungen meiner bescheidenen Umsätze lief inzwischen seit Monaten parallel in Google Docs.
Aber was hätte ich getan, wenn Google nicht mein Adsense Konto gesperrt hätte, sondern einen anderen Dienst oder vielleicht sogar mein ganzes Google Konto?!
Im Normalfall wird unter Partnern nicht grundlos etwas gekündigt oder deaktiviert. Oder man bekommt wenigstens eine Begründung (außer "Sie stellen nach 6 Jahren ein Risiko dar").
Diese Deaktivierung hat meinen Blick auf Google in den letzten 6 Wochen komplett verändert. Vor einigen Wochen war ich noch einer der größten Fans und heute bin ich ein echter Gegner, sich komplett an jemanden auszuliefern, der dir jederzeit das Licht ausknipsen kann und dann ein noch schlechteres Beschwerdemanagement als die Telekom hat.
Mal ein Beispiel:
Wäre ich ein Tankstellenpächter und von heute auf morgen teilt mir mein Süßwaren- und Getränkelieferant mit, dass ich ein Risiko für ihn sei, dann hätte ich ein Problem, weil ich dann meine Tankstelle mangels Verdienstmöglichkeiten zumachen könnte. Meine Existenz wäre also nicht nur bedroht, sondern echt im Arsch. Üblicherweise würde man sich unter Geschäftspartnern aber noch sagen, worin man dieses Risiko ausgemacht hat. Nicht so bei Google. Da drückt jemand auf den Ausschalter und Ende. Game Over.
Gegen keine einzige der Bedingungen aus dem Adsense Programm habe ich je verstoßen. Das kann ich nach allem was ich bisher gelesen habe sicher sagen.
Ohne das Adsense-Konto kann ich leben. Würde Google aber genauso willkürlich auch mein Adwords-Konto oder gar mein Google-Docs, Google-Mail Konto deaktivieren, weil ich "ein Risiko" bin, dann könnte ich einpacken. Mein Geld verdiene ich halt in erster Linie mit Google. Und das wird einigen anderen Menschen inzwischen auch so gehen.
So gehe ich jetzt wieder genau den Schritt in die entgegengesetzte Richtung. Raus aus der Cloud. Mir ist das einfach zu unsicher der Willkür eines Unternehmens ausgesetzt zu sein. Und was wirklich wütend macht, das ist diese Arroganz dieser automatischen E-Mails. Google geht einfach mal davon aus, dass sie immer im Recht sind.
Wäre Google ein professioneller Geschäftspartner, dann hätte es in einem gravierenden Fall eines Verstoßes meinetwegen eine Sperrung des Kontos mit einem Hinweis auf das gefundene Problem gegeben, damit man dieses Problem beheben kann. Ein Hinweis auf die Adsense-Bedingungen war deshalb sinnlos, weil dort nichts stand, gegen das ich verstoßen hatte.
Googles Verhalten ist unter Geschäftspartnern vollkommen inakzeptabel. So kann man sich vielleicht in China oder im Iran benehmen aber nicht in Deutschland. Bei dieser Art der Kommunikation und des Geschäftsgebahrens bin ich weiter weg als je zuvor, meine Daten komplett Google anzuvertrauen.
Und mit dem einbehaltenen Geld kann Google ja irgendwas machen. Einzig eine Definition der Begründung "Risiko" würde mich interessieren. Über den Frust der Deaktivierung bin ich längst weg. Bislang habe ich die Hirnies, die sich in den Google Foren immer über ihr deaktiviertes Konto beschwert haben immer nur belächelt nach dem Motto "Du wirst schon wissen, was mit 'Ungültigen Klicks' gemeint ist.". Wenn es Dich dann plötzlich selber trifft, dann bekommt man doch eine etwas andere Sicht auf das Thema.
Und mit Kritik an Google werde ich mich in Zukunft auch zurückhalten. Aber ihr Don't be evil können die Damen und Herren sich sonstwo hinstecken. Auch bei Google geht es in erster Linie darum, dass Geld in die Kassen kommt. Die Rechnung für Adwords bucht Google jedenfalls völlig risikolos jeden Monat ab. Ein ganz so hohes Risiko bin ich dann glücklicherweise doch noch nicht. Wahrscheinlich auch deshalb weil die Adwords Abbuchungen um den Faktor 50 höher sind als die Adsense Auszahlungen. Man muss halt Prioritäten setzen.
Das einzig Positive an der Story ist, dass es jetzt passiert ist. In vier Monaten wäre hier alles komplett Richtung Google Apps umgezogen und dann hätte es erstmal kein Zurück mehr gegeben. Das Thema hat sich jetzt erstmal erledigt.
Weitere Links zu dem Thema:
http://hangout-lifestyle.de/google-adsense-konto-gesperrt/
http://www.blogprofis.de/risiko-google-adsense-im-freien-fall/4306/
Eine E-Mail mit diesem Betreff begrüßte mich vor ca. 6 Wochen in meinem Posteingang.
Sehr geehrte AdSense-Kundin, sehr geehrter AdSense-Kunde,
nach Prüfung unserer Unterlagen sind wir zu der Erkenntnis gekommen, dass Ihr AdSense-Konto in Bezug auf ungültige Aktivitäten ein Risiko darstellt.
Da wir dem Schutz unserer AdWords-Inserenten vor übermäßigen Kosten aufgrund ungültiger Aktivitäten verpflichtet sind, haben wir Ihr AdSense-Konto deaktiviert. Das verbleibende Kontoguthaben sowie der
Einnahmeanteil von Google werden den betroffenen Inserenten zurückerstattet.
Wir sehen uns zu diesem Schritt gezwungen, um die Effizienz des Anzeigensystems von Google und insbesondere das positive Verhältnis zwischen Inserent und Publisher auch weiterhin zu gewährleisten. Wir sind uns der Ihnen möglicherweise entstandenen Unannehmlichkeiten bewusst und bedanken uns im Voraus für Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit.
Bei Bedenken oder Fragen zu diesen Maßnahmen sowie für Informationen über ungültige Aktivitäten oder darüber, wie Sie Einspruch gegen diese Entscheidung erheben können, rufen Sie http://www.google.com/adsense/support/bin/answer.py?answer=57153 auf.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Google AdSense-Team
Soso, mein fast 6 Jahre altes Adsense Konto, das monatlich immer konstant ca. zensiert Euro Einnahmen erwirtschaftete stellt also nach 6 Jahren ein Risiko dar.
Bevor ich Google widersprechen wollte, habe ich mir dann mal die Statistiken der letzten Tage angesehen und auch hier war nichts ungewöhnliches zu sehen. Genau so viele Besucher wie sonst auch. Wie kann es also sein, dass Google in meinem Adsense Account plötzlich ein Risiko sieht?
Aufgrund eines Adblockers konnte ich ja meine eigenen Adsense Werbeanzeigen nichtmal anklicken, wenn ich wollte. Ich sehe die ja gar nicht. Einige der Seiten, auf denen ich Werbung von Google schalte waren so alt (aber immer noch aktiv), dass ich die nichtmal mehr in meinen Lesezeichen fand. Dass ich also ungültige Klicks verursacht habe, konnte ich ausschließen.
Viel wichtiger als die kleinen Adsense Werbeanzeigen, sind für mich aber die so genannten Custom Search Engines, mit denen man eigene Suchmaschinen auf Basis des Google Datenbestandes anbieten kann. Von diesen Suchmaschinen betreibe ich 3 größere Varianten, die auch den Hauptteil des erwirtschafteten Geldes ausmach(t)en.
Nach 2 Tagen habe ich von Usern dieser Suchmaschinen überhaupt erst erfahren, dass die gar nicht mehr funktionierten. Sinngemäß meldete Google, dass dieser Client nicht für die Nutzung berechtigt wäre. Nun wurde ich doch etwas nervös und widersprach der Deaktivierung. Umgehend kam auch eine automatisierte Mail von Google, dass man meinen Widerspruch erhalten hätte, aber nicht zusagen kann, dass dem auch stattgegeben werde. Auch der Hinweis, dass Google berechtigt sei jederzeit das Konto zu deaktivieren gab es noch mit auf den Weg.
Naja, dachte ich mir... Wofür hat man denn Kontakte zu Google... Also flugs 3 Leute angeschrieben, auf Freund gemacht und gebeten doch mal intern nachzufragen, was da los sei. Aber entweder waren das keine guten Freunde oder es ist der Adsense Abteilung tatsächlich scheißegal gewesen sich den Fall mal im Detail anzugucken, weil man sowieso immer im Recht ist.
Weitere 3 Wochen später kam dann nämlich die Meldung, dass das Konto immer noch ein Risiko darstellen würde und nicht wieder aktiviert wird. Paradoxerweise gab es zu diesem Zeitpunkt schon gar keinen Adsense Code mehr auf meinen Seiten, weil ich zwischenzeitlich zu Contaxe gewechselt war. Mein Konto war also laut Google ein Risiko, selbst als es nicht mehr aktiv war.
Einen Grund für die Deaktivierung kenne ich bis heute nicht. Und der Grund, dass mein Konto "ein Risiko sei" lässt sich ja recht weit dehnen. Also hat Google mir nach 6 Jahren innerhalb von 5 Minuten einen erheblichen Teil meiner Verdienstmöglichkeiten genommen.
Meine Vermutung war zwischenzeitlich, dass die Sperrung evtl. manuell passiert ist, weil ich mich in einem Forum recht kritisch zu einem anderen Google Dienst geäußert habe. Natürlich wurde das auch von meinen Google Kontakt bestritten aber wenn einer meiner Google Dienste 6 Jahre am Stück ohne Probleme läuft und dann 3 Tage nach einem recht kritischen Posting grundlos deaktiviert wird, dann ist diese Vermutung nicht abwegig.
Was mich aber viel nachdenklicher gemacht hatte, war folgendes. Und darüber sollte man wirklich mal in einer ruhigen Minute nachdenken:
Ich bin so großer Google Fan, dass ich Anfang des Jahres damit angefangen habe sämtliche Daten in die Google Could umzuziehen. Google Docs, Google Mail, Picasa, Chrome Lesezeichen, Android Handy mit sämtlichen Google Apps, etc.
Ich konnte mich immer mehr mit dem Gedanken anfreunden mich komplett auf Google zu verlassen und immer und überall auf meine Dokumente, meine Bilder, meine Kontakte, meine E-Mails und auch auf meine Lesezeichen zuzugreifen. Sämtliche Firmenmails sollten in Kürze komplett nach GMail umziehen. Firefox wurde schon im Januar komplett durch Chrome ersetzt und selbst die Auswertungen meiner bescheidenen Umsätze lief inzwischen seit Monaten parallel in Google Docs.
Aber was hätte ich getan, wenn Google nicht mein Adsense Konto gesperrt hätte, sondern einen anderen Dienst oder vielleicht sogar mein ganzes Google Konto?!
Im Normalfall wird unter Partnern nicht grundlos etwas gekündigt oder deaktiviert. Oder man bekommt wenigstens eine Begründung (außer "Sie stellen nach 6 Jahren ein Risiko dar").
Diese Deaktivierung hat meinen Blick auf Google in den letzten 6 Wochen komplett verändert. Vor einigen Wochen war ich noch einer der größten Fans und heute bin ich ein echter Gegner, sich komplett an jemanden auszuliefern, der dir jederzeit das Licht ausknipsen kann und dann ein noch schlechteres Beschwerdemanagement als die Telekom hat.
Mal ein Beispiel:
Wäre ich ein Tankstellenpächter und von heute auf morgen teilt mir mein Süßwaren- und Getränkelieferant mit, dass ich ein Risiko für ihn sei, dann hätte ich ein Problem, weil ich dann meine Tankstelle mangels Verdienstmöglichkeiten zumachen könnte. Meine Existenz wäre also nicht nur bedroht, sondern echt im Arsch. Üblicherweise würde man sich unter Geschäftspartnern aber noch sagen, worin man dieses Risiko ausgemacht hat. Nicht so bei Google. Da drückt jemand auf den Ausschalter und Ende. Game Over.
Gegen keine einzige der Bedingungen aus dem Adsense Programm habe ich je verstoßen. Das kann ich nach allem was ich bisher gelesen habe sicher sagen.
Ohne das Adsense-Konto kann ich leben. Würde Google aber genauso willkürlich auch mein Adwords-Konto oder gar mein Google-Docs, Google-Mail Konto deaktivieren, weil ich "ein Risiko" bin, dann könnte ich einpacken. Mein Geld verdiene ich halt in erster Linie mit Google. Und das wird einigen anderen Menschen inzwischen auch so gehen.
So gehe ich jetzt wieder genau den Schritt in die entgegengesetzte Richtung. Raus aus der Cloud. Mir ist das einfach zu unsicher der Willkür eines Unternehmens ausgesetzt zu sein. Und was wirklich wütend macht, das ist diese Arroganz dieser automatischen E-Mails. Google geht einfach mal davon aus, dass sie immer im Recht sind.
Wäre Google ein professioneller Geschäftspartner, dann hätte es in einem gravierenden Fall eines Verstoßes meinetwegen eine Sperrung des Kontos mit einem Hinweis auf das gefundene Problem gegeben, damit man dieses Problem beheben kann. Ein Hinweis auf die Adsense-Bedingungen war deshalb sinnlos, weil dort nichts stand, gegen das ich verstoßen hatte.
Googles Verhalten ist unter Geschäftspartnern vollkommen inakzeptabel. So kann man sich vielleicht in China oder im Iran benehmen aber nicht in Deutschland. Bei dieser Art der Kommunikation und des Geschäftsgebahrens bin ich weiter weg als je zuvor, meine Daten komplett Google anzuvertrauen.
Und mit dem einbehaltenen Geld kann Google ja irgendwas machen. Einzig eine Definition der Begründung "Risiko" würde mich interessieren. Über den Frust der Deaktivierung bin ich längst weg. Bislang habe ich die Hirnies, die sich in den Google Foren immer über ihr deaktiviertes Konto beschwert haben immer nur belächelt nach dem Motto "Du wirst schon wissen, was mit 'Ungültigen Klicks' gemeint ist.". Wenn es Dich dann plötzlich selber trifft, dann bekommt man doch eine etwas andere Sicht auf das Thema.
Und mit Kritik an Google werde ich mich in Zukunft auch zurückhalten. Aber ihr Don't be evil können die Damen und Herren sich sonstwo hinstecken. Auch bei Google geht es in erster Linie darum, dass Geld in die Kassen kommt. Die Rechnung für Adwords bucht Google jedenfalls völlig risikolos jeden Monat ab. Ein ganz so hohes Risiko bin ich dann glücklicherweise doch noch nicht. Wahrscheinlich auch deshalb weil die Adwords Abbuchungen um den Faktor 50 höher sind als die Adsense Auszahlungen. Man muss halt Prioritäten setzen.
Das einzig Positive an der Story ist, dass es jetzt passiert ist. In vier Monaten wäre hier alles komplett Richtung Google Apps umgezogen und dann hätte es erstmal kein Zurück mehr gegeben. Das Thema hat sich jetzt erstmal erledigt.
Weitere Links zu dem Thema:
http://hangout-lifestyle.de/google-adsense-konto-gesperrt/
http://www.blogprofis.de/risiko-google-adsense-im-freien-fall/4306/
Mittwoch, 8. Dezember 2010
814
Wow, kaum guckt man mal 18 Monate nicht in seinen E-Mail Account, schon hat man 814 unbeantwortete Mails... Da waren richtig viele E-Mails nach dem Motto "Weitermachen" dabei.
Muss ich mal überlegen. Da Sebastian Gülde ja in einem Ausbildungscamp für Scriptkiddies am zweiten Tag gescheitert ist, kann ja auch niemand mehr meine Beiträge klauen. Und ich habe wirklich viele Geschichten in meiner Arktis-Station erlebt. Die müssen eigentlich erzählt werden. Ich wusste gar nicht, dass der Account auch ein E-Mail Postfach hat, sonst hätte ich da ja viel eher mal reingeguckt. Antworten werde ich aber leider auf keine Mail mehr. Das sind einfach zu viele. Ich pack jetzt erstmal meine Sachen aus und rasiere mir die Beine. War nämlich 7 Tage in China und da gabs nicht nur kein Facebook, sondern auch viele andere Sachen nicht.
Ist da draußen überhaupt noch jemand oder haben mich alle aus dem Newsreader gelöscht? Ich hatte mich jedenfalls gelöscht.
Muss ich mal überlegen. Da Sebastian Gülde ja in einem Ausbildungscamp für Scriptkiddies am zweiten Tag gescheitert ist, kann ja auch niemand mehr meine Beiträge klauen. Und ich habe wirklich viele Geschichten in meiner Arktis-Station erlebt. Die müssen eigentlich erzählt werden. Ich wusste gar nicht, dass der Account auch ein E-Mail Postfach hat, sonst hätte ich da ja viel eher mal reingeguckt. Antworten werde ich aber leider auf keine Mail mehr. Das sind einfach zu viele. Ich pack jetzt erstmal meine Sachen aus und rasiere mir die Beine. War nämlich 7 Tage in China und da gabs nicht nur kein Facebook, sondern auch viele andere Sachen nicht.
Ist da draußen überhaupt noch jemand oder haben mich alle aus dem Newsreader gelöscht? Ich hatte mich jedenfalls gelöscht.
Freitag, 6. Februar 2009
polizist.in wegen Morddrohung zugemacht
Es gab hier einige Tage keine neuen Beiträge und ich beantworte mal hier im Beitrag die doch recht zahlreichen Anfragen dazu.
Nachdem ein Sebastian Gülde sich aus diesem und anderen Blogs Beiträge 1:1 kopiert hat, um per Layerwerbung 50 Cent/Tag über Traffic zu verdienen, hat er am 22. Januar auf seinem Blog "Optische Randgruppen" eine andere Bloggerin und mich ganz offen mit dem Tode bedroht. Er wolle uns abstechen. Kurze Recherchen über ihn ergaben, dass er auch sonst nicht gerade zu den Anwärtern auf einen Nobelpreis gehören dürfte.
Der Rest ist schnell erzählt: Screenshots sichern, Anzeige bei der Polizei, Besuch von Beamten, Kurzeinschätzung und noch mehr Besuch. Anfordern und Kopieren von Logfiles beim Hoster durch die Polizei, die ausgewertet werden oder wurden. Daten von 2 (nicht veröffentlichten) Kommentaren nachgereicht. Der Rest liegt in den Händen der deutschen Polizei.
Von einer Bohenstange abgestochen zu werden gehört nun also nicht zu meinen Zukunftsplänen und das ist auch ein Blog nicht Wert. Nichtmal dieses.
Liebe Grüße an die lieben SEOs, die ich ab und zu hoffentlich zum Schmunzeln gebracht habe und es war nie wirklich böse gemeint
Schlechte Witze über SEOs sind jedoch ein anderes Kaliber als Morddrohungen.
Ich glaube, dass das Netz auch ohne dieses Blog überleben wird.
SYS 64738
Update, 29. Juni 2009: Die Staatsanwaltschaft Berlin hat das Verfahren gegen den Verfasser der Mordrohung nach §154 StPo eingestellt. Das heißt im Klartext, dass diese kleine Mordrohung nicht das schlimmste ist, weshalb man gegen diesen Spasti ermittelt. Ich wünsche viel Spaß für die Zukunft...
Nachdem ein Sebastian Gülde sich aus diesem und anderen Blogs Beiträge 1:1 kopiert hat, um per Layerwerbung 50 Cent/Tag über Traffic zu verdienen, hat er am 22. Januar auf seinem Blog "Optische Randgruppen" eine andere Bloggerin und mich ganz offen mit dem Tode bedroht. Er wolle uns abstechen. Kurze Recherchen über ihn ergaben, dass er auch sonst nicht gerade zu den Anwärtern auf einen Nobelpreis gehören dürfte.
Der Rest ist schnell erzählt: Screenshots sichern, Anzeige bei der Polizei, Besuch von Beamten, Kurzeinschätzung und noch mehr Besuch. Anfordern und Kopieren von Logfiles beim Hoster durch die Polizei, die ausgewertet werden oder wurden. Daten von 2 (nicht veröffentlichten) Kommentaren nachgereicht. Der Rest liegt in den Händen der deutschen Polizei.
Von einer Bohenstange abgestochen zu werden gehört nun also nicht zu meinen Zukunftsplänen und das ist auch ein Blog nicht Wert. Nichtmal dieses.
Liebe Grüße an die lieben SEOs, die ich ab und zu hoffentlich zum Schmunzeln gebracht habe und es war nie wirklich böse gemeint
Ich glaube, dass das Netz auch ohne dieses Blog überleben wird.
SYS 64738
Update, 29. Juni 2009: Die Staatsanwaltschaft Berlin hat das Verfahren gegen den Verfasser der Mordrohung nach §154 StPo eingestellt. Das heißt im Klartext, dass diese kleine Mordrohung nicht das schlimmste ist, weshalb man gegen diesen Spasti ermittelt. Ich wünsche viel Spaß für die Zukunft...
Montag, 19. Januar 2009
Bewerbung schreiben
Ich bin ja nebenberuflich noch Personalberaterin für ein großes Deutsches IT Unternehmen und vermittle immer wieder gerne fachlich absolut qualifizierte Personen an dolle IT Unternehmen.
Manchmal funktioniert das nicht, denn obwohl die Bewerber eine nahezu perfekte Vita vorweisen können, entscheiden sich die Personalverantwortlichen manchmal gegen meine Bewerber. Doch damit ist jetzt Schluss! Im Internet habe ich jetzt den absolut perfekten Leitfaden für Bewerber gefunden. Da werden dann so tolle Tipps gegeben, dass man im Bewerbungsgespräch nicht popeln soll. Man soll auch nicht Fotze sagen. Lügen und im Sessel herumlungern kommt auch nicht gut an.
Da fasst man sich doch ehrlich an den Kopf und fragt sich wie so ein Schwachsinnsartikel den Weg ins Internet gefunden hat. Dass der Artikel aber schon 7 yiggs hat verwundert mich nicht. Das sagt doch eher etwas über die yigg Zielgruppe aus. Die yigg User wissen jetzt wenigstens, dass man im Vorstellungsgespräch besser nicht popelt.
6 wirklich bahnbrechende Tipps habe ich auch noch:
11. Begrüße den Personalchef nicht mit "Heil Hitler".
12. Versuche laute Blähungen zu vermeiden. Dazu zählen auch Vaginalflatulenzen.
13. Spiele während des Bewerbungsgespräches nicht Tetris auf deinem Handy.
14. Versuche kein T-Shirt mit der Aufschrift "Alles Fotzen, außer Mutti" zu tragen. (auch nicht "Bier formte diesen wunderschönen Körper)
15. Lass deinen Hund zu Hause (oder wenigstens vor der Tür).
16. Zünde dir keinen Joint an und spritze dir auch kein Heroin während des Gespräches.
17. (nur für Mediadonis) Frag am Ende des Gespräches nicht, ob du noch ein Bild mit dem Personaler für dein Blog bekommen kannst.
Wenn du diesen Beitrag auf einem anderen Blog als polizist.in liest, dann hat Sebastian Gülde ihn wieder geklaut.
Manchmal funktioniert das nicht, denn obwohl die Bewerber eine nahezu perfekte Vita vorweisen können, entscheiden sich die Personalverantwortlichen manchmal gegen meine Bewerber. Doch damit ist jetzt Schluss! Im Internet habe ich jetzt den absolut perfekten Leitfaden für Bewerber gefunden. Da werden dann so tolle Tipps gegeben, dass man im Bewerbungsgespräch nicht popeln soll. Man soll auch nicht Fotze sagen. Lügen und im Sessel herumlungern kommt auch nicht gut an.
Da fasst man sich doch ehrlich an den Kopf und fragt sich wie so ein Schwachsinnsartikel den Weg ins Internet gefunden hat. Dass der Artikel aber schon 7 yiggs hat verwundert mich nicht. Das sagt doch eher etwas über die yigg Zielgruppe aus. Die yigg User wissen jetzt wenigstens, dass man im Vorstellungsgespräch besser nicht popelt.
6 wirklich bahnbrechende Tipps habe ich auch noch:
11. Begrüße den Personalchef nicht mit "Heil Hitler".
12. Versuche laute Blähungen zu vermeiden. Dazu zählen auch Vaginalflatulenzen.
13. Spiele während des Bewerbungsgespräches nicht Tetris auf deinem Handy.
14. Versuche kein T-Shirt mit der Aufschrift "Alles Fotzen, außer Mutti" zu tragen. (auch nicht "Bier formte diesen wunderschönen Körper)
15. Lass deinen Hund zu Hause (oder wenigstens vor der Tür).
16. Zünde dir keinen Joint an und spritze dir auch kein Heroin während des Gespräches.
17. (nur für Mediadonis) Frag am Ende des Gespräches nicht, ob du noch ein Bild mit dem Personaler für dein Blog bekommen kannst.
Wenn du diesen Beitrag auf einem anderen Blog als polizist.in liest, dann hat Sebastian Gülde ihn wieder geklaut.
Aufklärung
Aus aktuellem Anlass folgt mal ein wirklich abartiges Video:
Ach und Sebastian, ein Vorschlag: Du löscht meine Beiträge in deinem Blog und hörst auf zu klauen und ich vernichte schweren Herzens dieses geile Video
Ach und Sebastian, ein Vorschlag: Du löscht meine Beiträge in deinem Blog und hörst auf zu klauen und ich vernichte schweren Herzens dieses geile Video
Kampf gegen Rechts
Das wird ja immer absurder da in Deutschland. Flächendeckend Demonstrationen gegen Juden und für die Vernichtung Israels und in Hamburg hat man nun nichts besseres zu tun als mit Aufklebern gegen Nazis zu kämpfen. Restaurants können sich diesen Aufkleber an die Tür kleben und zeigen damit, dass Sie (was selbstverständlich sein sollte) gegen Nazis sind.
Jetzt stellt sich einem unbeteiligten Bürger natürlich die Frage ob Palästinenser dann dort nicht mehr essen gehen dürfen. Einerseits lässt man Demonstrationen gegen Israel zu, lässt Polizisten Israelfahnen entfernen und dann kämpft man mit Aufklebern gegen einen unsichtbaren Feind, den deutschen Nazi.
Auch dieser Beitrag ist auf einem der besten Blogs auf dem Planeten Erde erschienen. Auch wenn er eigentlich nicht viel aussagt, wird er wahrscheinlich später wieder von hässlichen Typen geklaut werden.
Jetzt stellt sich einem unbeteiligten Bürger natürlich die Frage ob Palästinenser dann dort nicht mehr essen gehen dürfen. Einerseits lässt man Demonstrationen gegen Israel zu, lässt Polizisten Israelfahnen entfernen und dann kämpft man mit Aufklebern gegen einen unsichtbaren Feind, den deutschen Nazi.
Auch dieser Beitrag ist auf einem der besten Blogs auf dem Planeten Erde erschienen. Auch wenn er eigentlich nicht viel aussagt, wird er wahrscheinlich später wieder von hässlichen Typen geklaut werden.
Glückwunsch Schweiz
Jetzt bekommt auch die Schweiz ihr Fett weg. Weil der IRAK nämlich ein so wundervolles Land ist und die Amerikaner da völlig zu Unrecht die Welt etwas sicherer gemacht haben, bewarf doch dieser hässliche Journalist den besten Präsidenten der Welt vor einigen Wochen noch mit Schuhen.
Und was nun? Jetzt bittet exakt dieser Journalist in der Schweiz um Asyl, weil der IRAK jetzt doch nicht mehr so schön ist. Sein Leben im Irak könne nun zur Hölle werden. Aber wahrscheinlich auch nur, weil die Amerikaner dieses wunderschöne, friedliche Land zerstört haben. Die haben aus einer Vorzeigedemokratie ein Chaos gemacht.
Dieser Artikel ist im Original auf einem der geilsten Blogs dieses Planeten erschienen und wird wahrscheinlich in 5 Minuten von den geistigen Tieffliegern geklaut.
Und was nun? Jetzt bittet exakt dieser Journalist in der Schweiz um Asyl, weil der IRAK jetzt doch nicht mehr so schön ist. Sein Leben im Irak könne nun zur Hölle werden. Aber wahrscheinlich auch nur, weil die Amerikaner dieses wunderschöne, friedliche Land zerstört haben. Die haben aus einer Vorzeigedemokratie ein Chaos gemacht.
Dieser Artikel ist im Original auf einem der geilsten Blogs dieses Planeten erschienen und wird wahrscheinlich in 5 Minuten von den geistigen Tieffliegern geklaut.
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